scheiße ...

... das ding ist verstaubt - kann mir vielleicht wer ein paar misant(h)ropische gedanken hinterlassen. damit wäre den hinterbliebenen gedanken ein wenig trost gespendet, da selbige sonst nirgends asyl bekommen ...

hahehiho am 28.7.11 01:57, kommentieren

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aquaristisches

ein aquarium besitzen ist ein substitut für die, die gern ein wenig karibisches gefühl im wohnzimmer haben wollen, weil sie von den domestizierten euterträgern an ort und stelle gefesselt werden ... alle macht der bovinen spongiformen enzephalopathie

herr 'r' am 4.10.07 22:58, kommentieren

karpatistisches

der herr 'r' verlässt das land und eilt in richtung karpaten, fahrwohl mein heim ...

herr 'r' am 10.9.07 10:02, kommentieren

so lang noch ein atemzug übrig bleibt um lebe wohl zu sagen hat der tod das nachsehen. aber so schnell zieht er nicht von dannen, der multikultiblog...

wobei ich mich frage, ob dieser blog dann zur hölle fahren wird ob der schändlichen vergessenheit die ich ihm zu teil werden ließ.. und weiters darf ich die frage anbringen ob satan eigentlich - genau so wie gott - altgriechisch spricht oder doch schon neu deutschhebräisch. ich jedenfalls frag mich immer wieder während ich meine cds rückwärts abspiele wer da eigentlich zu mir spricht/sprechen sollte...

herr o am 25.5.07 21:30, kommentieren

wo...

... ist die laune im all? oder hat pluto einen zwilling? der mohr hat seine schuldigkeit getan und das aussterben des multikultiblogs mal wieder ein wenig hinausgezögert, machs gut (vor)²letzter atemzug tutut...

herr 'r' am 12.4.07 10:14, kommentieren

vorstadtparanoia

uargh. hello austria, hello alltag. schalmeit es aus den klavierlack-polierten schallgeräten jeden morgen wenn man aufwacht um eiskratzend und frühstücksflocken-verfluchend auf den weg in die arbeit ist. die zwei tage dazwischen mit etwas namens uni, dass eigentlich nur ein plagiat sein kann, sind surreal und obsolet in ihrem eigenen spiegelbild der fadenscheinigen bakk-komm-realität. ein schaler nachgeschmack bleibt nur noch von festen, die man nicht mehr so feiert wie früher, weil der feuchtigkeits-anti-aging-creme geneigte körper in der früh so schön knackst. abends dann irgendwie hat man seinen ganzen tag verarbeitet, schimpft man sich selbst lügen indem man auf der couch konterrevolutionär den kritischen selbstreflexierer mimt um im selben atemzug biertrinkend über das system zu schimpfen, genüsslich noch ein paar zeilen in sein sauteures notebook hämmert und selbstverliebt im ikea-bett bis zum nächsten morgen wartet um die welt zu ändern...

1 Kommentar der m am 3.11.06 00:50, kommentieren

grauslich...

... grauslich, grauslich, grauslich, grauslich,.... einfach grauslich in der endlosschleife. wetter: grauslich, stimmung: grauslich, aussicht: beschränkt auf ein 30 x 45 cm großes bürofenster (quasi grauslich). grauslich ist außerdem der grausliche alltag, der grauslich um acht uhr morgens, sozusagen 8:00 im bürojargon, anfängt und sich grauslich grauslich bis über den vormittag quält, um grauslich in der mittagshitze des heizstrahlers verenden zu wollen, ehe kaffee und zigaretten das übrige tun, und den grauslichen motivationskadaver zur nächsten ausfahrt um fünf uhr (resp. 17:00) schleifen. es is grauslich. ungrauslich sind die balinesier, die hocken unter schilfdächern und helfen der tristigkeit mit melancholiefreiem hedonismus ab. grauslich wenn man nicht mal das schlechte wetter genießen kann, fast so als wäre die freude am frühmorgendlichen weitbrunzwettbewerb gestorben,.... interpunktiert und grauslich geschrieben, die auszeit der nachmittagspause ruft in die röstgeruchgeschwängerte gruft.... grauslich ...

1 Kommentar herr 'r' am 30.8.06 14:28, kommentieren

unverfängliches im dezimalsystem

seit tagen suche ich der lösung gewahr zu werden, was dahintersteckt. nachdem eine tabelle nicht ausreicht um den sinn des lebens zu verstehen, muss man sich den wörtern zuwenden. ein wörterschmied wie ich, weiß wann es zeit wird mit einer verbeugung hinter dem vorhang der binarität hervorzutreten um das scheinbar ungesagte in die welt hinauszuschreien. ein hörendes ohr ist gesucht. gestern dann im wie immer denkwürdigen aufeinandertreffen zwischen r und m wurde einer wunderbaren insel in der nähe von bali gedacht, wo die zeit mit reisschnaps dehnbar gemacht würde und man neben der virtuellen konnektivität nichts anderes braucht als die hängematte am ende eines tages.

1 Kommentar der m am 19.8.06 11:52, kommentieren

bild vergessen

sorry war mein erstes mal mit bild...

herr \\\'r\\\' am 4.8.06 22:53, kommentieren

wiederbelebungsversuch im mondschein...

so jetz is es mal wieder so weit, tastatur entstaubt, hirn mit geringeren mengen alkohol beflügelt und finger gedehnt. was fällt ein nix, nix, native skills, das war es. vor entwicklungstechnischen jahrtausenden dem verfasser vor die füße geworfen, irgendwo zwischen der zeile die mit brotbacken anfing und floßbau endete. tja der native skill lebt noch, so wie das fünfte rad, dessen sprachliche speichen sich kürzlich in meinem ohr verfinge. die konversation war so trist, dass es folglich nur das jetzige wetter auf mich ziehen konnte. als die prompte meldung meines gegenübers aus dem mobiltelefon in meine gehörmuschel donnerte, in der vorsetzlichen absicht mir hammer, amboss und steigbügel zu zertrümmern, wusste ich es. something ever happens!

trotzdem zu den erfreulichen dinge, hab kürzlich in anlehnung an die mir angedichtete freude am antive skill freiluft übernachtet. auf einer mir selbst gezimmerten bettstatt. so, um gelächter sowohl unterhaltener als auch obszöner art wird gebeten...

5 Kommentare herr \\\'r\\\' am 4.8.06 22:45, kommentieren

die soziologie des alltags

da parti- und antizipierte man mit dem herrn r trinkend u lachend ob der phantasielosigkeit der menschheit u unseres daseins als studenten. schließlich ließ man sich hängen. baumelte von bäumchen und zwischendurch gabs ein wunderbares photo. rechterhand mein trainierter rechtshaken...



1 Kommentar der M am 4.6.06 17:21, kommentieren

kowi, die 2.

sooo... morgen wieder mal FESTchen
zwischen bienen und blumen oder wie war der slogan?
für dich, lieber herr m, genau das richtige welcome-back-geschenk nach deiner tour nach laibach.
ohne frau r und herrn o wird es wohl wieder ein fall für die m & rs
berichtet uns, es hat sich ja sicher einiges getan in der fernen zukunft die doch bald vergangenheit ist...

3 Kommentare der o am 9.5.06 20:20, kommentieren

ode an die körperflüssigkeiten

ihr götter, eines lässt sich nicht bestreiten
ich liebe körperflüssigkeiten
was da durch den körper rinnt und fließt
mich selten je verdrießt
nein eher wird mein herz frohlocken
seh ich das blut in adern stocken
bei grünlich-gelbem eiter
werd ich erst richtig heiter.
verlässts den körper oben oder unten
die blassen oder bunten
alle säfte sind mir eins
verachten tu ich keins
s'ist der lebenssaft der mich verzückt
und stets ein stück der welt entrückt
wenn ich dran denk dass trotz des guten hellen
stets auch was tückisch böses kommt im schnellen
tripper syphillis und malaria in schüben
was soll's - mir wird's die freud nicht trüben

...

4 Kommentare der m am 14.4.06 15:26, kommentieren

das urin-manifest

ich lebe (kann auch so grundsätzlich als aussage gelten, sozusage die manifestation einer feststellung die hie und da verrückt wird, was ebenfalls wieder sehr zweideutig... ich lass das jetzt einfach) in einer welt die von urinalen zwängen beherrscht wird. also nicht genug das man(frau) ständig(im singular oder pluralen händchenhaltverbund) über dem abort (© oma) stehen, wanken oder schlimmeres muss, auch ausserhalb von weisgekachelten räumen (warum muss über orten die seinerzeit so bewegende dinge wie cholera, diphterie und pest hervorgebracht haben immer die scheinheiligkeit steriler zweidimensionalität herrschen? und warum kleidet man den abtritt ebenso wie die dusche in sterile surrealität, wo doch an beiden orten die berührungsängste mit den genitalien überwunden werden. also ein selbstentdeckungstripp in einer sterilen umgebung kann der entwicklung eines gesunden sexualverständnisses kaum zuträglich sein.) ... so jetzt ist mir der faden abhanden gekommen. wird ein andermal fortgesetzt...

2 Kommentare herr 'r' am 30.3.06 13:14, kommentieren

hab ich nun?

ich träumte.
ich erlebte.
ich?
uni - vorlesung - jawohl...
ich bin befinde mich im hörsaal. plötzlich kommen mehrere profs rein. stellen sich vors pult und beginnen zu strippen. ich beginne zu lachen und zu schreien. ich wende meinen blick ab. die bilder verfolgen mich. manfred von der knocheweide trägt einen ledertanga. das herrchen hat sein narbenentstelltes hündchen an der rosa seidenleine und knöpft langsam sein korsett auf. im hintergrund läuft 'haillie sallasse, up your ass' von propagandhi.
ich lasse mich in zukunft nicht mehr so oft blicken in der fakultät. träume können nämlich wahr werden!!

3 Kommentare der o am 18.3.06 18:14, kommentieren