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wiederbelebungsversuch im mondschein...

so jetz is es mal wieder so weit, tastatur entstaubt, hirn mit geringeren mengen alkohol beflügelt und finger gedehnt. was fällt ein nix, nix, native skills, das war es. vor entwicklungstechnischen jahrtausenden dem verfasser vor die füße geworfen, irgendwo zwischen der zeile die mit brotbacken anfing und floßbau endete. tja der native skill lebt noch, so wie das fünfte rad, dessen sprachliche speichen sich kürzlich in meinem ohr verfinge. die konversation war so trist, dass es folglich nur das jetzige wetter auf mich ziehen konnte. als die prompte meldung meines gegenübers aus dem mobiltelefon in meine gehörmuschel donnerte, in der vorsetzlichen absicht mir hammer, amboss und steigbügel zu zertrümmern, wusste ich es. something ever happens!

trotzdem zu den erfreulichen dinge, hab kürzlich in anlehnung an die mir angedichtete freude am antive skill freiluft übernachtet. auf einer mir selbst gezimmerten bettstatt. so, um gelächter sowohl unterhaltener als auch obszöner art wird gebeten...

5 Kommentare herr \\\'r\\\' verlinken 4.8.06 22:45, kommentieren



bild vergessen

sorry war mein erstes mal mit bild...

herr \\\'r\\\' verlinken 4.8.06 22:53, kommentieren

unverfängliches im dezimalsystem

seit tagen suche ich der lösung gewahr zu werden, was dahintersteckt. nachdem eine tabelle nicht ausreicht um den sinn des lebens zu verstehen, muss man sich den wörtern zuwenden. ein wörterschmied wie ich, weiß wann es zeit wird mit einer verbeugung hinter dem vorhang der binarität hervorzutreten um das scheinbar ungesagte in die welt hinauszuschreien. ein hörendes ohr ist gesucht. gestern dann im wie immer denkwürdigen aufeinandertreffen zwischen r und m wurde einer wunderbaren insel in der nähe von bali gedacht, wo die zeit mit reisschnaps dehnbar gemacht würde und man neben der virtuellen konnektivität nichts anderes braucht als die hängematte am ende eines tages.

1 Kommentar der m verlinken 19.8.06 11:52, kommentieren

grauslich...

... grauslich, grauslich, grauslich, grauslich,.... einfach grauslich in der endlosschleife. wetter: grauslich, stimmung: grauslich, aussicht: beschränkt auf ein 30 x 45 cm großes bürofenster (quasi grauslich). grauslich ist außerdem der grausliche alltag, der grauslich um acht uhr morgens, sozusagen 8:00 im bürojargon, anfängt und sich grauslich grauslich bis über den vormittag quält, um grauslich in der mittagshitze des heizstrahlers verenden zu wollen, ehe kaffee und zigaretten das übrige tun, und den grauslichen motivationskadaver zur nächsten ausfahrt um fünf uhr (resp. 17:00) schleifen. es is grauslich. ungrauslich sind die balinesier, die hocken unter schilfdächern und helfen der tristigkeit mit melancholiefreiem hedonismus ab. grauslich wenn man nicht mal das schlechte wetter genießen kann, fast so als wäre die freude am frühmorgendlichen weitbrunzwettbewerb gestorben,.... interpunktiert und grauslich geschrieben, die auszeit der nachmittagspause ruft in die röstgeruchgeschwängerte gruft.... grauslich ...

1 Kommentar herr 'r' verlinken 30.8.06 14:28, kommentieren