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vorstadtparanoia

uargh. hello austria, hello alltag. schalmeit es aus den klavierlack-polierten schallgeräten jeden morgen wenn man aufwacht um eiskratzend und frühstücksflocken-verfluchend auf den weg in die arbeit ist. die zwei tage dazwischen mit etwas namens uni, dass eigentlich nur ein plagiat sein kann, sind surreal und obsolet in ihrem eigenen spiegelbild der fadenscheinigen bakk-komm-realität. ein schaler nachgeschmack bleibt nur noch von festen, die man nicht mehr so feiert wie früher, weil der feuchtigkeits-anti-aging-creme geneigte körper in der früh so schön knackst. abends dann irgendwie hat man seinen ganzen tag verarbeitet, schimpft man sich selbst lügen indem man auf der couch konterrevolutionär den kritischen selbstreflexierer mimt um im selben atemzug biertrinkend über das system zu schimpfen, genüsslich noch ein paar zeilen in sein sauteures notebook hämmert und selbstverliebt im ikea-bett bis zum nächsten morgen wartet um die welt zu ändern...

1 Kommentar der m verlinken 3.11.06 00:50, kommentieren